Sich gut aufgehoben fühlen und gleichzeitig bestens umsorgt sein: Die Objekte von ERL sind mehr als nur Wohnraum. Mit dem Betreuten Wohnen bieten wir Bewohnern die Möglichkeit, ihr Leben möglichst selbständig zu führen und dennoch nicht auf Hilfe verzichten zu müssen. Diese zusätzliche Sicherheit geben nicht nur die barrierefreie Bauweise, die auf Senioren abgestimmte Sonderausstattung oder der 24-Stunden-Notruf – es sind vor allem die Mitarbeiter in unseren Betreuungsbüros, die ihre wertvolle Hilfe anbieten. Ob bei der Beantragung eines Telefonanschlusses oder die Bestellung von warmem Mittagessen – sie sind Ansprechpartner für sämtliche Anliegen und unterstützen, wo es nur geht. In unserer Serie stellen wir die Personen vor, die sich mit großer Leidenschaft um das Wohlbefinden vor Ort kümmern. Den Anfang macht das Betreute Wohnen im Deggendorfer Ortsteil Fischerdorf.
Wo jeder einzelne Bewohner persönliche Wertschätzung erfährt
Es ist viel los an diesem Spielenachmittag im Gemeinschaftsraum. Bei einer Partie Mensch ärgere dich nicht rollen gerade die Würfel über das Spielbrett, am Nachbartisch werden Zahlenreihen beim Rummikub gesammelt. Daneben wird sich munter über alle möglichen Themen unterhalten. Dass hier alles so harmonisch abläuft und jeder seinen Spaß hat, dafür sorgen die Betreuungsdamen Lilli Stark und Ramona Penn. Sie sind für die Bewohner in den 83 Einheiten des Betreuten Wohnens in Deggendorf da.
Bei einem Rundgang wird schnell klar: Die beiden kennen die Anlage in- und auswendig. Und das müssen sie auch. Denn sie sind regelmäßig in zwei Häusern unterwegs, um nach dem Rechten zu sehen. Ist alles sauber? War der Hausmeister da? Wurde der Müll geleert? Ordnung muss schließlich sein. Auch alle Bewohner kennen die beiden persönlich. „Eine wertschätzende Atmosphäre ist uns besonders wichtig“, sagt Lilli Stark.
Im Durchschnitt seien die Bewohner um die 70 Jahre alt. Von Mitte 50 bis weit über 80 Jahre reicht die Altersspanne. Die meisten sind alleinstehend, aber auch Paare mischen sich unter die Gemeinschaft. Was vor allem Lilli Stark an ihrer Arbeit so gefällt, ist der menschliche Aspekt. „Unsere Bewohner haben unglaublich viel erlebt und spannende Geschichten zu erzählen.“ Jeder Charakter sei anders, auf seine Art herausfordernd und doch glückbringend.

Die Betreuung beginnt schon beim Einzug ins neue Zuhause
Ihre Aufgabe sehen die beiden Betreuungsdamen darin, den Alltag ihrer Bewohner so angenehm wie möglich zu gestalten. Das gilt auch für bürokratische Hürden, die es zu meistern gilt. Einen neuen Stromanbieter suchen, Arzttermine vereinbaren oder Anträge zur Pflegestufe stellen – auf jedem Gebiet müssen Lilli Stark und Ramona Penn Experten sein. Dabei fängt die Begleitung schon bei der Organisation des Umzugs ins neue Zuhause an. Erste Anlaufstelle für sämtliche Anliegen ist das Betreuungsbüro im Betreuten Wohnen. Es hat von Montag bis Freitag jeweils mehrere Stunden am Tag geöffnet. „Oft schauen die Bewohner hier schon am Morgen vorbei und begrüßen uns“, erklärt Lilli Stark.
Auch wenn das Betreute Wohnen in Deggendorf erst zum Dezember 2024 bezogen wurde, haben sich seither viele schöne Rituale etabliert. Neben Spielenachmittagen lassen sich die beiden Betreuungsdamen immer wieder kleinere Veranstaltungen einfallen, um den Kontakt der Bewohner untereinander zu fördern. Das kann der gemütliche Sonntagskaffee sein oder ein Kostüm zur Faschingsfeier. Auch Museumsbesuche in der nahen Umgebung stehen auf dem Programm, ebenso wie ein eigener Kurs zum Umgang mit sozialen Medien. Schließlich soll der Kontakt zu den Kindern oder Enkelkindern erhalten bleiben. Selbst die Polizei schaut vorbei, um in Vorträgen über Betrugsmaschen aufzuklären.

Der ideale Mix aus ländlicher Ruhe und städtischer Versorgung
Alle hier in Fischerdorf schätzen die wunderschöne Umgebung. Direkt hinter einem Deich gelegen, erstrecken sich lange Spazier- und Radwege entlang der Donau. Es herrscht ländliche Ruhe – und doch ist die Stadt ganz nah. Busverbindungen führen regelmäßig zu den nächsten Einkaufsmöglichkeiten und anderen Einrichtungen des täglichen Bedarfs. Oder man wartet einfach auf den Frisör, der alle zwei Wochen im Betreuten Wohnen vorbeischaut und den Bewohnern einen frischen Haarschnitt verpasst. Auch eine Fußpflegerin bietet ihre Dienste vor Ort im Wellnessbad an. Eins ist sicher: Den Bewohnern hier fehlt es an nichts.

Im Gespräch mit einer Bewohnerin
Heidi Eysholdt ist eine der vielen Menschen, die sich bewusst für die Vorteile des Betreuten Wohnens entschieden haben. Im Interview erzählt sie ihre persönlichen Beweggründe und verrät, was ihr an dieser Wohnform besonders gut gefällt.
Wie sind Sie auf das Betreute Wohnen in Deggendorf aufmerksam geworden?
Heidi Eysholdt: Ich habe lange Zeit in Düsseldorf gewohnt. Meine Freundin wohnt in Stallwang im Landkreis Straubing-Bogen und hat mich auf das Betreute Wohnen von ERL in der Donaustraße aufmerksam gemacht. Sie ging für mich zum Besichtigungstermin und hat mir eine kleine Wohnung empfohlen, die gut zu mir passen könnte. Da ich kein weiteres Mal mehr umziehen möchte und das Betreute Wohnen mich ansprach, habe ich mich nach eigener Besichtigung für die Wohnung beworben. Schon nach kurzer Zeit kam die Zusage und ich konnte im Dezember 2024 im Parterre einziehen.
Warum haben Sie sich für das Betreute Wohnen entschieden?
Heidi Eysholdt: Ich knüpfe gerne neue Kontakte und schätze Geselligkeit unter Gelichgesinnten in einer großen Wohngemeinschaft. Außerdem sollte man vorausdenken: Jetzt bin ich noch gesund. Wenn ich aber später einmal Hilfe benötige, weiß ich, dass ich sie hier bekomme. Dieses Gesamtkonzept hat mich überzeugt.
Was schätzen Sie besonders an den Betreuungsdamen im Haus?
Heidi Eysholdt: Sie geben mir das Gefühl, hier gut aufgehoben zu sein. Beide sind jederzeit ansprechbar und haben eine offene, sympathische Art. Man kann jedes Problem an die Damen im Betreuungsbüro weitergeben und sie kümmern sich darum. Ohne sie würde etwas fehlen.


